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BLK-Programm - Demokratie lernen & leben: Literatur-Tipps

Materialien

Zivilcourage

Literatur-Tipps

Bierhoff, H. W. (2002): Prosoziales Verhalten. In: W. Stroebe, K. Jonas & M. Hewstone (Eds.), Sozialpsychologie. Berlin: Spinger. S. 319-351.

Enthält einige der psychologischen Erkenntnisse, auf deren Grundlage das Zürcher Zivilcourage-Training entwickelt wurde.

Brandstätter, V. & Frey (2003): Kleine Schritte statt Heldentaten. In: Psychologie Heute 30 (7), S. 67-69.

Ein kurzer populärwissenschaftlicher Beitrag, in dem das Thema Zivilcourage aus psychologischer Sicht beleuchtet wird.

Brix, E., Nautz, J. & Thein, K. (Hrsg.) (2004): Zivilcourage. Wien: Passagen.

In diesem interdisziplinär angelegten Band nehmen in einzelnen Kapiteln Fachleute aus Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft und Geschichtswissenschaft Stellung zum Konzept Zivilcourage. Das Buch entstand auf der Grundlage eines Symposiums der Arbeitsgemeinschaft "Civil Society" der Österreichischen Forschungsgemeinschaft in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Institut für Erwachsenenbildung im Mai 2003. Die Tagung befasste sich in historischer und aktueller Perspektive mit den Bedingungen von Zivilcourage.

Engelmann, R., Engelmann, A. & Herz Otto (Hrsg.) (2002): Zivilcourage: Jetzt! Würzburg: Arena.

Eine für Jugendliche zusammengestellte kleine Sammlung von persönlichen Berichten über Zivilcourage in Form von Erzählungen und Gedichten.

Frey, D., Neumann, R. & Schäfer, M. (2001): Determinanten von Zivilcourage und Hilfeverhalten. In H.-W. Bierhoff & D. Fetchenhauer (Hrsg.): Solidarität. Konflikt, Umwelt und Dritte Welt. Opladen: Leske und Budrich. S. 93-122.

Ein wissenschaftlicher Beitrag, in dem die Bedingungen für Zivilcourage aus psychologischer Sicht beleuchtet werden.

Frohloff, S. (Hrsg.) (2001): Gesicht Zeigen! Handbuch für Zivilcourage. Frankfurt/M.: Campus Verlag.

Ein umfassendes, alphabetisch geordnetes Nachschlagewerk (von "Aktionstag" bis "Ziviler Ungehorsam"), das eine Fülle an Informationen liefert für jeden, der aktiv werden möchte gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus. Dieses Handbuch präsentiert Wissen, Ideen, Projekte sowie Adressen von Organisationen, Initiativen und Ansprechpartnern.

Hufer, K.-P. (2001): Argumentationstraining gegen Stammtischparolen. Schwalbach/Taunus.: Wochenschau Verlag.

Ein knappes, übersichtliches Buch, in dem zahlreiche Übungen zu verschiedenen Strategien gegen Stammtischparolen vorgestellt werden.

Jonas, K. J. & Brandstätter, V. (2004): Zivilcourage: Definition, Befunde und Handlungsempfehlungen. In: Zeitschrift für Sozialpsychologie 45, S. 185-200.

Ein wissenschaftlicher Artikel, in dem der Stand der psychologischen Forschung zu Zivilcourage zusammengefasst wird.

Jonas, K. J., Boos, M. & Brandstätter, V. (in Druck): Zivilcourage trainieren! Göttingen: Hogrefe.

Ein Buch, in dem drei theoretisch fundierte Zivilcourage-Trainings mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunktsetzungen und für verschiedene Altersgruppen mit allen Übungsanleitungen und Materialien vorgestellt werden. Einleitend wird in drei Kapiteln der Stand der Forschung zu Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, Mobbing im Schulalltag und am Arbeitsplatz zusammengefasst. Am Ende des Buches findet sich eine ausführliche Sammlung an Internetlinks und Lektürevorschlägen.

Köster, M. (2001): GegenPower. Zivilcourage, Mut & Engagement. München: Deutscher Taschenbuch Verlag.

Dieses Buch richtet sich in Sprache und Aufmachung vor allem an Jugendliche und verfolgt das Ziel, junge Menschen zum sozialen Engagement und zur Zivilcourage zu ermutigen. Es präsentiert viele Praxisbeispiele und gibt zahlreiche Ratschläge zum eigenen Verhalten. Im Schlussteil sind nützliche (E-Mail-)Adressen von Organisationen aufgelistet, die "Gegenpower" üben und soziales Engagement der Jugendlichen unterstützen.

Lünse, D., Rohwedder, J. & Baisch, V. (2001): Zivilcourage. Anleitung zum kreativen Umgang mit Konflikten und Gewalt (3. Aufl.). Münster: Agenda.

Arbeitsbuch, in dem die mehrjährige Erfahrung der Autoren mit Trainings für gewaltfreies Handeln dokumentiert ist. Es werden zahlreiche Übungen und Rollenspiele zur Sensibilisierung für Gewaltphänomene und gewaltfreier Konfliktlösung beschrieben.

Meyer, G., Dovermann, U., Frech, S. & Gugel, G. (Hrsg.) (2004): Zivilcourage lernen. Analysen - Modelle - Arbeitshilfen. Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.

Umfangreiche Sammlung an theoretischen Analysen und Übungsmaterialien. Vorgestellt werden exemplarisch Praxismodelle, wie man Zivilcourage im Alltag fördern kann.

Meyer, G. & Hermann, A. (1999): "... normalerweise hätt' da schon jemand eingreifen müssen." Zivilcourage im Alltag von BerufsschülerInnen. Schwalbach/Taunus: Wochenschau Verlag.

Dokumentation einer qualitativen Interviewstudie mit Berufsschüler/innen zur Frage, warum Jugendliche in kritischen Situationen (nicht) eingegriffen haben.

Nunner-Winkler, G. (2002). Zivilcourage als Persönlichkeitsdisposition - Bedingungen der individuellen Entwicklung.

In: E. Feil in Zusammenarbeit mit K. Homann und G. Wenz (Hrsg.): Zivilcourage und demokratische Kultur. Sechste Dietrich Bonhoeffer Vorlesung, Juli 2001 in München. Münster: Lit Verlag. S. 77-106.

In diesem wissenschaftlichen Beitrag wird der Begriff der Zivilcourage definiert und der Frage nachgegangen, welche Persönlichkeitsmerkmale im Zusammenhang mit Zivilcourage stehen.

Oettingen, G. & Gollwitzer, P. M. (2002): Theorien der modernen Zielpsychologie. In: D. Frey & M. Irle, (Hrsg.), Theorien der Sozialpsychologie (Band III: Motivations-, Selbst- und Informationsverarbeitungstheorien. Bern: Huber. S. 51-73.

Enthält einige der psychologischen Erkenntnisse, auf deren Grundlage das Zürcher Zivilcourage-Training entwickelt wurde.

Singer, K. (2003): Zivilcourage wagen. Wie man lernt, sich einzumischen (3. Aufl.). München: Reinhardt.

In diesem Buch geht es um einen Brückenschlag zwischen psychologischen Kenntnissen und politischem Engagement. Der Autor, Psychologe und lange in der Lehrerausbildung tätig, plädiert für gesellschaftliches Engagement und stellt die These auf: Bürgermut ist lernbar. Ein Personen-, Sach- und Literaturverzeichnis macht dieses Buch zu einer guten Ausgangsbasis für die Arbeit am Thema.

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